2010
06.28

Das 34. OpenAir St.Gallen ist bereits wieder vobei. Die tolle Stimmung wurde durch keinen einzigen Regentropfen getrübt. Die Bilanz der Organisatoren ist durchaus positiv. Bands und Besucher waren von der Atmosphäre begeistert.

Mit 82’000 Tageseintritten, inklusive den Nachtschwärmern, war dieses Jahr das OpenAir nicht ausverkauft. Schuld daran könnte unter anderem die Fussball WM sein. Doch die anwesenden freuten sich über das schöne Wetter und die tolle Musik. Mit gewohnt lockerer Stimmung ging das OpenAir über die Bühne. Das Feedback war von allen Seiten durchaus positiv.

Während den rund vier Tagen kam es nur zu wenigen Zwischenfällen. Eine Gruppe gewaltbereiter Fussballfans störte die Stimmung. Mit den Fans wurde mehrmals das Gespräch versucht. Laut Christof Huber, Geschäftsführer des OpenAir St.Gallen, war der unnötige Auftritt einfach fehl am Platz.

Während den drei Festivaltagen kamen die Besucher in den Genuss zahlreicher Bands. Schon am Donnerstag Abend startete das OpenAir mit dem munteren Auftritt von “Irie Révoltés”. Der Freitag lag in US-amerikanischer Hand: 30 Seconds to Mars, The Strokes, The Temper Trap und The Bloody Beetroots Death Crew 77, die das wohl spektakulärtste Konzert boten.

Die Musikalischen Höhepunkte am Samstag boten die Rapper von Fettes Brot mit ihrem neuen Live Album, die Konzerte der Darkpopper White Lies, sowie der Electrorock von Kasabian. Die mitreissende Show von 2ManyDJ’s zog nochmals alle Besucher in ihren Bann.

Letzte Gäste am diesjährigen OpenAir waren Gentleman und Billy Talent. Dies dürfte dafür gesorgt haben, dass viele Besucher bis am Schluss blieben.

Die Neuerungen am diesjährigen OpenAir haben sich bewährt. Die Getränkelimite führte entgegen der Annahme der Veranstalter zu wenig Problemen. Viele akzeptierten diese neue Beschränkung. Der Einsatz von Mehrwegbechern und das Abfalldepot in Form eines Chips verminderten grössere Abfallansammlungen. Durch die neue Sitterbühne, sowie die veränderte Position des Mischpultes verliefen die Auftritte und Vorbereitungen entspannter. Auch bei den Verkehrsverbindungen lässt sich nichts aussetzen. Busse verkehrten rund um die Uhr und durch Absperrungen wurde dafür gesorgt, dass diese nie zu überfüllt waren.

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