2010
06.23

Dieses Jahr wurde von der Organisation des OpenAirs St.Gallen eine weitere Massnahme zur Abfallverminderung eingeführt: Die 3-Liter-Grenze. Viele Besucher stört diese Massnahme. Man ist dadurch nämlich an die teuren Barbetriebe auf dem Gelände angewiesen.

In den Info’s des OpenAir heisst es:

Pro Person können max. 3l Getränke (PET, Tetra Pak etc.) ins Gelände genommen werden.

Desweiteren schliesst dies jegliche Glasflaschen aus. Doch eines ist nicht so ganz klar. Kann der Besucher nun bei jedem Einlass seine drei Liter Getränke mitnehmen oder nur beim ersten Mal? Laut verschiedenen Quellen, welche offenbar auch schon bei den Veranstaltern nachgefragt haben,  ist es tatsächlich möglich bei jedem Einlass wieder drei Liter mitzunehmen. Der Trick dabei wäre, dass dies niemandem klar ist und die meisten zu faul sind, um wieder neue Getränke ausserhalb des Festgeländes zu kaufen. Doch gerade für die Stadtbewohner, die möglicherweise jeweils am Morgen wieder heimkehren, wäre es sicher von Vorteil.

Es stellt sich natürlich die Frage, wieso diese Getränkesperre nicht vollständig durchgezogen oder ganz weggelassen wird. Das vollständige Verbot würde den Standbetreibern auf dem Gelände höhere Einkommen sichern. Doch der negative Aspekt: Durch die vermehrten Kontrollen an den Eingängen entstehen wiederum Mehrkosten, welche von den Standbetreibern übernommen werden müssen.

Als Alternative zu den selbst mitgebrachten Getränken bietet die Organisation den “Home Delivery Service”. Bis zum 18. Juni konnte Bier bestellt werden, welches dann ausgeliefert wird. Das Depot pro Flasche beträgt einen ganzen Franken. Dies soll die Besucher antreiben die Flaschen ordnungsgemäss zurück zu bringen, um den herumliegenden Abfall zu reduzieren. Man könnte sich auch vorstellen, dass auf dem Gelände bald leere Flaschen gestohlen werden.

Similar Posts:

2 comments so far

Add Your Comment
  1. Vielleicht bekommt man einen Dreilitergutschein…

  2. Vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht auch nicht ;)… Wir sehen es heute Abend.